2 Wochen Backpacking in MALAYSIA & SINGAPUR im März – Route, Reisetipps und Inspirationen

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Ein tolles „Beginner-Land“ für Asien

Malaysia ist wie Thailand ein prima Einsteigeland für Asien. Das Preisniveau ist ähnlich günstig, Englisch ist für die meisten Einheimischen kein Problem und wer sich in den Linksverkehr traut, kommt sogar mit einem Mietauto gut durchs Land.  Die Küche ist vielfältig und lecker. Neben den bekannten Satey Spießen und Nasi Goreng, gibt es die beliebten Laksa Suppen, viel Fisch und Seafood, viele chinesische Gerichte und natürlich Roti. Was in Thailand der Banana Pancake ist, ist in Malaysia das Banana Roti 😀

Malaysia ist das richtige Reiseland für Euch:

  • Wenn Ihr Thailand, Kambodscha und Vietnam bereits kennt und ähnlich günstig und gut organisiert von A nach B kommen wollt.
  • Wenn Ihr gerne Baden, Hiking und Citytrips in einer Reise kombiniert
  • Wenn Ihr Fans tropischer Natur seid
  • Wenn Ihr nur zwei Wochen unterwegs seid, aber trotzdem viel von einem Land sehen möchtet
  • Wenn Ihr als Mädelsgruppe reist oder alleine als Frau unterwegs seid
  • Wenn Ihr mal mit dem Mietwagen in einem asiatischen Land unterwegs sein wollt
  • Wenn Euch Länder mit einem spannenden Mix verschiedener Kulturen interessieren (Malaien, Inder, Chinesen).

Malaysia ist das ganze Jahr über gut bereisbar

Ein Nachteil von Malaysia ist, dass Ihr je nach Jahreszeit nur eine der Seiten des Landes besuchen könnt. Wenn es auf der einen Seite schön ist, ist auf der anderen Seite gerade Regenzeit. Für die europäischen Sommermonate bieten sich die Perhentian Islands, Radang und Tioman sowie der malaysische Teil von Borneo an. Im Winter seid Ihr an der Westküste mit Kuala Lumpur, der Insel Lankawi, dem kolonialen Melakka und Georgetown am besten aufgehoben. Ausnahmen bestätigen die Regel: Wir waren auch schon im März auf Tioman und hatten Glück mit dem Wetter.

Singapur ist teuer aber entgegen vieler Meinungen wirklich sehenswert

Viele kombieren ihre Malaysiareise mit ein paar Tagen Aufenthalt im Stadtstaat Singapur. (Dort wird es dann leider deutlich teurer.) Im Vorfeld habe ich von mehreren Freunden gehört, Singapur wäre die schlimmste Stadt gewesen, in der sie je gewesen waren.  Aber mir hat Singapur wirklich gut gefallen. Am Ende sogar besser als Kuala Lumpur. Die Stadt vereint die drei Bevölkerungsgruppen der Malaien, Inder und Chinesen. Singapur bietet Euch die Möglichkeit jede dieser Kulturen zu erkunden und ihr Essen zu probieren. Wer noch nie einen Fuß nach Asien gesetzt hat, für den ist das saubere geordnete Singapur sicher das beste Tor für eine vorsichtige Annäherung mit dem Kontinent.

In Singapur am besten ein airbnb nehmen

In Singapur rate ich Euch ein airbnb zu nehmen. Nach unseren Recherchen stimmte nur bei Privatunterkünften das Preis-Leistungsverhältnis. Ihr müsst wissen, dass bereits für ein Bett im Hostel teilweise 60-70 EURO pro Person fällig werden. Hotels sind dann entsprechend teurer. Super fanden wir, dass unsere Privatwohnung zu einem Condo gehörte, der einen Pool hatte. In Singapur herrscht das ganze Jahr über drückendes Waschküchenwetter. Da ist es schön, wenn man sich nach einem Tag in der Stadt abends noch abkühlen kann.

 

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10 Tipps für Eure Reise nach Malaysia & Singapur

 

#1 Der Orchideengarten in Singapur

Auf dem Gelände des botanischen Gartens findet Ihr den berühmten Orchideengarten von Singapur. Es gibt über 1000 Orchideenarten in üppigen Gärten zu bewundern. Unter anderem auch eine sehr seltene Orchidee mit dem Namen „Helmut Kohl“. 😀 Der Botanische Garten von Singapur gehört übrigens sogar zum Unesco Weltkulturerbe.

 

#2 Dumplings essen in Sinpapurs Chinatown

Nach mehren Monaten Aufenthalt in China zieht es mich an jedem Ort der Welt wo Chinesen sind zu den Dumplings. 😀 Nebenbei ist Chinatown auch ein hübsches restauriertes Viertel mit vielen Krimskramsläden. Ein Besuch lohnt sich.

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Chinatown-singapur

 

#3 Grüne Architektur bewundern in Singapur

Am aller besten hat mir an Singapur gefallen wie grün die Stadt ist. Die vielen begrünte Hausfassaden sind schon fast futuristisch. So viel bewachsene Häuser und tropische Grünstreifen habe ich noch nie in anderen Städten in der Menge gesehen. Das berühmteste Beispiel sind wohl die bekannten Gardens by the Bay.

 

 

Lauft mit offenen Augen durch die Stadt und Ihr werdet viele kreative Ideen sehen, wie die Natur besser in eine Großstadt integriert werden kann. Übrigens sind sogar die Straßenbäume ein Highlight in Singapur. Häufig sind sie mit tropischen Baumfarnen und Orchideen bewachsen. (Fotos: Tripadvisor, Gardens by the Bay Website)

Orchads-road

 

#4 Günstig essen in Little India Singapur

Auch das Essen ist leider in Singapur nicht das günstigste. In Little India, dem indischen Stadtteil der Stadt, findet Ihr aber viele kleine Stände mit günstigem indischen Streetfood. Für wenig Geld könnt Ihr Euch hier durch eine sehr authentische indische Küche probieren und Yogitee trinken.

 

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#5 Mein Traumstrand Juara Beach auf Tioman

Leider konnten wir wegen unseres Reisezeit im März nicht auf die berühmten Perhentian Islands. Unsere Alternative war die Insel Tioman, da uns Langkawi ein bisschen zu touristisch erschien. Der Juara Beach ist noch immer DER Traumstrand für mich, auch wenn ich auf den Philippinen oder in Thailand auch sehr schöne Strände gesehen habe. Kaum Touristen, viele leckere Mini-Restaurants direkt am Strand und wunderbar weißer Sand und ein tolles Meer zum Baden und Schnorcheln.

 

#6 Schönste Unterkunft der Reise: Riverview Tioman ♥

Wenn Ihr schon immer mal günstig und schön direkt am Meer schlafen wolltet, dann ist das Riverview Tioman am Juara Beach Eure Unterkunft. Das kleine Hüttenressort wird von einer sehr netten Britin geführt, die Euch bei allen Fragen und Ausflügen hilft. Ihr könnt Euch Kanus leihen und den tropischen Fluss hinaufpaddeln, wo Ihr Affen beobachten könnt. Die Hütten sind einfach, aber super schön und sauber.

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Riverview Tioman buchen

 

#7 Einmal die Petronas Tower sehen

Für alle Besucher Kuala Lumpurs sind die Petronas Towers wohl DAS Highlight der Stadt. Noch schöner ist es zu beobachten, wie hunderte Touristen versuchen gleichzeitig sich selbst, die Brücke sowie die Spitzen der beiden Türme auf ein Selfie zu bekommen. 😀 Die Spitzen der beiden Gebäude sind übrigens Minaretten nachempfunden. An unserem zweiten Tag in Kuala Lumpur war durch den krassen Smog leider nichts mehr von der Towern zu sehen.

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#8 Eine echte Teeplantage besuchen

Die Cameron Highlands sind das Hochland Malaysias. Hier ist es deutlich kühler als im Rest des Landes. Die Cameron Highlands sind u.a.  das Zentrum des Teeanbaus in Malaysia. Einige Teeplantagen wie die „Boh Teaplantion“ könnt Ihr besuchen. Es gibt ein Informationszentrum über den Teeanbau und natürlich – frischen Tee en masse. Sehr zu empfehlen ist übrigens der mit Mango aromatisierte schwarze Tee. ♥

 

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Plantage finden

 

#9 Die größte Blume der Welt suchen gehen

Wenn Ihr in den Cameron Highlands seid, dann erkundigt Euch unbedingt in einem Touroffice, ob es gerade eine „blühende“ Rafflesia gibt. Die Rafflesia ist die größte Blume der Welt und erreicht einen Durchmesser von einem Meter (mein Schuh auf dem Foto zum Vergleich). Diese Gigantenblume wächste nur an wenigen Orten der Welt. Wir sind mindestens zwei Stunden mit einem Guide durch den Urwald gestapft, bis wir die aktuell „blühende“ Rafflesia gefunden hatten. Die Pflanze riecht übrigens nach verfaultem Fleisch und blüht nur 4-7 Tage. Wir waren leicht traumatisiert von diesem Monster. Bis ich sie angefasst hatte, dachte ich immer noch es wäre Plastik.

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#10 Ab in den ältesten Dschungel der Welt Taman Negara

Der Taman Negara ist tatsächlich das älteste Waldgebiet der Welt. Kuala Tahan ist das Tor zum Dschungel. In dem kleinen Ort findet Ihr Unterküfte und zahlreiche Touroffices, die Euch Touren in den Dschungel organisieren. Ihr könnt auch selbstständig über Bohlenwege durch einen Teil des Dschungels laufen. Außerdem gibt es einen Canopywalk, einen Baumwipfelpfad. Wir fanden den Taman Negara durchaus sehenswert, gerade weil es wieder etwas ganz anderes ist als die Küste, die Cameron Highlands und die Städte.

 

Teman-Negara-tipps

 

Gibt es auch etwas, was sich nicht lohnt?

Ihr könnt Euch die allgemeinen Touren in den Cameron Highlands sparen, es sei denn Ihr wollt unbedingt einmal kreischende Asiatinnen sehen, die Selfies mit Erdbeeren machen. Die Cameron Highlands sind nämlich aufgrund der Höhenlage ein Anbaugebiet für Erdbeeren und andere mitteleuropäische Obstsorten. Für uns ziemlich langweilig, für Thais und Südchinesen aber etwas ganz Neues. Lasst Euch direkt zu einer Teeplantage fahren und spart Euch „Tourhighlights“ wie die Butterfly Farm und Strawberry Farm.

Unsere Route durch Malaysia

Wir waren zwei Wochen ausschließlich mit Bussen unterwegs – sowie natürlich nach Tioman mit dem Schiff 😀 . Das Busnetz ist im ganzen Land prima ausgebaut und sehr günstig. (Obwohl wir von der Grenze nach Mersing wirklich den Formel1 Fahrer der Busfahrer erwischt haben leider.) Singapur und Tioman liegen leider nicht so ganz auf den üblichen Backpackerrouten. Von der Insel Tioman aus schafft Ihr es ohne Langstreckentaxi auf keinen Fall innerhalb eines Tages in den Teman Negara. Wenn Ihr den Bus nehmen wollt, müsst Ihr einmal auf der Strecke in Rompin übernachten. Wir haben am Fähranleger andere Backpacker angesprochen und uns dann ein Langstreckentaxi für 40 Euro pro Person geteilt.

Im Dreieick Teman Negara, Cameron Highlands, KL fahren bequeme Backpackerbusse. Auch die Perhentians sind mit Backpackerbussen in der Saison bequem zu erreichen. Das heißt in jedem kleinen Touroffice könnt Ihr Euch für wenig Geld einen Transfer mit Mini-Bussen zum nächsten einschlägigen Backpacker Ort buchen.

Wir haben uns Gabelflüge gebucht, um nicht wieder nach Singapur ganz in den Süden zurück zu müssen. Die drei großen arabischen Airlines haben für Kuala Lumpur und Singapur immer sehr gute Gabelflugangebote.

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