Geheimtipps für TEHERAN

32 Grad mit Kopftuch und Mantel. Unser Flugzeug landet dieses Mal in Teheran im Iran. Hier wird unsere zweiwöchige Iranreise beginnen und enden. Teheran ist kulturelles Zentrum, Moloch und der Ort im Iran, wo die Kleidervorschriften am wenigsten strikt gehandhabt werden. Wer nach Teheran kommt, der wird vermutlich zunächst den Golestanpalast besuchen, den Bazar und den bekannten Azadi Tower, der so etwas wie Teherans Wahrzeichen ist.

Doch Teheran hat weit mehr im Angebot. Ich habe Euch sechs Tipps zusammen gestellt, was Ihr in Teheran neben den üblichen Sehenswürdigkeiten unternehmen und erleben könnt.

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6 Geheimtipps für Teheran

 

#1 Ausflug nach Darband

When in Teheran, do it as the Teherans do! Die Teheraner fahren gerne am Wochenende an den Fuß des nahen Gebirges nach Darband. Hier könnt den Ihr den Ausblick auf Teheran genießen, gemütlich auf Diwanen mitten im Fluss essen und Shisha rauchen. Treppen und verwinkelte Pfade führen immer weiter hinauf in die Berge. Darband ist übrigens ein beliebter Ort für Dates. 😀

Nehmt die Metro bis Tajrish BRT 7, danach fahrt Ihr mit einem gelben Sammeltaxi weiter. Am Ausgang der Metro werdet Ihr von zahlreichen inoffiziellen Taxifahrern angesprochen. Nehmt lieber ein offizielles Taxi, so zahlt Ihr deutlich weniger.

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#2 Museum of Contemporary Art Tehran

Teheran hat ein sehr schönes Museum für zeitgenössische Kunst, das Museen in Europa in nichts nachsteht. Das Museum bietet sogar die größte Sammlung zeitgenössischer Kunst außerhalb Europas und den USA. Gerade in Gallerien und Museen werdet Ihr auf viele gut Englisch sprechende und weltoffene Teheraner treffen, die versuchen werden mit Euch ins Gespräch zu kommen. Touristen sind im Iran nach wie vor etwas Besonderes. Die Einheimischen sind meist einfach nur daran interessiert, wo Ihr herkommt und neugierig auf Euren Eindruck des Landes.

 

 

#3 Günstig Safran kaufen auf dem Teheraner Bazar

Bringt Euren Familien und Freunden unbedingt Safran aus Teheran mit, denn der ist dort wirklich günstig. 90% des Safrans weltweit kommt übrigens aus dem Iran. Ihr seid also quasi direkt an der Quelle. Safranverkäufer findet Ihr auf dem großen Bazar in Teheran. Wer Spitzenqualität möchte, der kauft Fäden und achtet auf die Bezeichnung „Negin“ oder „Sargol“. Es lohnt sich in die Seitengänge des Basars zu gehen und zu schauen, an welchen Gewürzständen die Einheimischen einkaufen. Euer Geld solltet Ihr übrigens auch auf dem Bazar direkt wechseln. Dort bekommt Ihr mehr als bei der Bank.

 

 

#4 Der persische Garten des Moghadam Museums

Wer dem Großstadttrubel entfliehen möchte, dem empfehle ich den orientalischen Garten des Moghdam Museums. In dem Hof gibt es Wasserspiele und ein kleines Café, das zu einem Tee einlädt. Eine Oase im lauten verkehrsverstopften Teheran!

 

 

#5 Schwarzmarktshopping im Frauenwaggon

In der Metro in Teheran gibt es für Frauen, die alleine unterwegs sind, eigene Frauenwaggons. Ich wollte unbedingt einmal alleine in diesem Waggon mitfahren und war am Ende so fasziniert, dass ich total vergaß rechtzeitig auszusteigen. 😀

Der Frauenwaggon ist nämlich ein mobiles Shoppingparadies. Kaum fährt die U-Bahn an, kommen Frauen mit großen Taschen voller Kosmetikprodukte, Shampoos und Cremes durch den Gang. In einer rasenden Geschwindigkeit wechseln L’oréal Lippenstifte, Nivea Cremes und ein Braun Haar-Glätteisen direkt neben einem den Besitzer. Alles Produkte, die durch die Embargos nicht im Iran erhältlich sind und kommen meist aus den nahen Emiraten.

Geheimtipps Teheran

 

#6 Anti-amerikanische „Streetart“ in Teheran

Wandert durch die City von Teheran und haltet Ausschau nach Streetart der etwas anderen Art. Die Totenkopf-Freiheitsstatur findet Ihr übrigens direkt an der ehemaligen amerikanischen Botschaft.

 

 

Den kompletten Reisebericht meiner Iran-Reise findet Ihr hier.

2 Kommentare zu „Geheimtipps für TEHERAN

  1. Sehr cool. Der Iran ist wohl nicht das typischste Reiseziel. Auch für mich nicht, weil ich mir gerade das mit der Kleidung sehr schwierig vorstelle. Bist du da nicht gestorben in deinem Mantel? 🙂
    Abgesehen davon finde ich es als Reiseziel unglaublich interessant und das Essen muss doch der Hammer sein. Auf deinen Bildern und in deinem Text kommt auf jeden Fall ein sehr schönes Teheran rüber. 😀

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  2. Ja, das war teilweise wirklich unangenehm warm. Ich würde eher eine Reise dorthin im November empfehlen, ich war im Oktober da. Das Essen dort ist tatsächlich ein spannender Mix aus Orient und Indien. 🙂

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